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Buntes Laub, Nieseln, Sonne, Pilze und Pils….

...oder auch „Wandern ist des Seglers Lust“

 

(Eine Impression des Wandertages am 30.10.2016)

 

Nicht ganz pünktlich, oder besser gesagt, schon pünktlich aber am falschen Platz,

trafen wir, Katja, Heidi und Ralf auf die wartenden SeglerfreundeHeidi am Stausee Rabenstein.

Schon mit einem lachenden Hallo empfangend, wurden wir mit Reiseproviant versorgt.

Klaus und Bärbel, unsere Organisatoren der diesjährigen Wandertour gaben nun den Marschbefehl, und ja, es war ein Schritt im Marschtempo. Aber die erste Pause ließ nicht lang auf sich warten, es wurden alle wichtigen und für Sportler gesunden Nahrungsmittel verteilt, jeder hatte aus seinem Rucksack auch eine Überraschung gezaubert. Schokolade, Jagertee, Selbstgebrannter und Co.

So wurden die Schritte beschwingt, die Stimmung noch besser.

Vorbei ging es an verschiedenen Sehenswürdigkeiten, wie den Totenstein, dem Maria Josepha-Turm. Dort gab es nun eine sportliche Einlage, wer mochte stieg die hunderten von Treppen nach oben um die Nichtaussicht an diesem Tag zu genießen. Aber wer in den frühen Morgenstunden schon dem Freund Schnaps Guten Tag sagte, musste seinem Körper natürlich was Gutes tun.

Unser Wanderfreund Klaus erzählte zur Geschichte der verschiedenen Aussichtspunkte, so lag Grüna zwischen Reichenbrand (Ort der Reichen damals) und Wüstenbrand (Ort des Nichts).

Sicher wurde in der heutigen Zeit eine Mischansiedlung erreicht.

Weiter ging es durch das raschelnde Laub, links und rechts des Weges verschiedene Pilze und im Rucksack das Pils.

Angekommen im Ort Rabenstein begrüßte uns nun die Sonne. Von unserem Guide Klaus erfuhren wir nun mehr über die kleinste sächsische Burg, der Burg Rabenstein und dem angrenzenden Schloss.

Zu Füßen lag uns der Gasthof „Zur Marketenderie“, dessen Name zurückzuführen ist auf die Frauen, die im 18. Jahrhundert bei den ständigen Kriegen im Marketenderwagen hinter den Soldaten herzogen. Sie versorgten die Männer mit Schnaps, kochten, nähten….

Scherzhaft sagten wir Frauen: „ So wie wir heut, nur dass wir den Rucksack hinter unseren Männern tragen.“

Wir kehrten in diesen Gasthof ein, nahmen ein historisches Mahl, deftig vom feurigen Husaren bis zu Kanonenkugeln.

Die Kaffeespezialitäten glichen auch der damaligen Zeit und so kam ich spontan auf die Idee, im gegenüberliegenden historischen Kaffeehaus den Tag ausklingen zu lassen.

Es zeigte sich, nicht nur ich liebe Kaffee und Kuchen.

Oh, da gab es gefühlte hundert Torten, eine leckerer als die andere. Diese Einkehr hat sich gelohnt.

Ein kleiner Fußmarsch führte uns zurück an den morgendlichen Treffpunkt und jeder reiste nach einem erlebnisreichen, lustigen Wandertag zurück in die Heimat.

An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an unsere Organisatoren Bärbel und Klaus.

Das Resümee dieses Tages:

„Ein Segler fühlt sich nicht nur auf dem Wasser, sondern auch in Wald und Flur zu Hause!“

 

Kommt gut über den Winter

Eure Katja Freund

 

Die Bilder dazu findet ihr in unserer Bildergalerie!!!!!!