Berichtarchiv
Sächsische LM FD, Bericht von Jörn Borowski

Talsperre Pöhl Sächsische Meisterschaft 2012

 

Dieses Jahr sollte es wieder so sein, ab zu den Sachsen an die Talsperre Pöhl. Mit 21 gemeldeten Booten, darunter auch viele Berliner, gab es ein gutes Meldeergebnis bei dem die Flotte Nord-Ost diesmal nicht fehlen sollte.

Am Freitag nach 6 Stunden Fahrt sind wir wie Immer sehr gut empfangen worden und die Herzlichkeit ließ uns die lange Autofahrt schnell vergessen. Ein Dank gleich hier an die Organisatoren. Es war wieder ein rundum sorglos Paket geschnürt – gutes Essen, kalte Getränke, freundschaftliche Atmosphäre und die Möglichkeit EM zu schauen – an Land war alles ok.

Freitag dann noch Zelt aufbauen und diverse andere Dinge erledigen, für den See und das Boot war Sonnabend noch genug Zeit.

Wind- und Wettervorhersage für den 1. Tag waren super, genügend Wind quer über den See aus Südwest.

Und dann der GUNZENBERG!!!!!

Schnell war uns klar, hier an der Luvtonne im Schatten des Berges wird die Schlacht geschlagen.

So war es dann auch. Kurze Kreuz, lange Raumschenkel, kurze Vorwind, also 2 mal den vollen Kurs oder in sächsisch: Dreieck, Schleife, Dreieck, Schleife!

Am Sonnabend sollten 4 Wettfahrten gefahren werden, aber nach 2 war allen klar, dass steht keiner durch. Harte drehende Böen aus Richtungen die man nicht ahnen konnte, in Stärken zwischen 0 und 22 Knoten, da kam keiner zum Verschnaufen und es hat Allen alles abverlangt, so dass die Wettfahrtleitung ein Einsehen hatte und nach 3 Wettfahrten Schluss machte.

An Land gab es dann die heiß geliebten elektrolytischen Getränke zum regenerieren des Körpers, die der Eine oder Andere wie ein Schwamm aufsaugte. Abends dann Fußball – über die Leistung müssen wir hier nicht sprechen.

Zu den Regatten:

Letztlich alles beim Alten. Abgerechnet wird zum Schluss und Überraschungen halten sich in Grenzen. Auch bei diesen Bedingungen sind immer wieder die Gleichen vorn (siehe Ergebnisliste).

Sonntag war wenig Wind angesagt und so kam es dann auch. Keine Wettfahrt und die Ergebnisse vom 1. Tag hatten Bestand.

Siegerehrung um 12:00 Uhr und dann ab nach Hause. Es hat sehr viel Spaß gemacht!!!

 

Jörn Borowski

GER 202

 

P.S. Der Vollständigkeit halber: Es kam bei den ruppigen Bedingungen auch zu einigen Kenterungen. Uns hat es dabei in der 1. Wettfahrt auf der 3. Raumstrecke auch erwischt.

Bums da lagen wir flach. Konnte mich gar nicht erinnern, wann uns das zum letzten mal passiert ist.

Aber unter dem Motto: „Scheint die Sonne auf das Schwert, macht der Segler was verkehrt!“

 
Badetag für FD-Segler: "Leichtwindrevier" Pöhl macht ernst

 

Wenn plötzlich mitten in einer Regatta reihenweise Flying Dutchman´s umkippen und die Zuschauer am Ufer aufgeregt ihre Ferngläser zücken, ist das für die Talsperre Pöhl ein nicht ganz alltägliches Sportereignis. Was die FD-Segler am Samstag den 9.6. zur Sächsischen Meiserschaft nacheinander auf dem Wasser umhaute, war nicht etwa die herzliche Gastfreundschaft der Vogtländer, auch nicht die Schönheit der Landschaft, sondern eine besonders fiese Form von böigem, stark wechselndem Wind bis zur Stärke 7. Da, wo an Land die Zuschauer vorher vor sich hin dösten und die Regatta mehr oder weniger gespannt verfolgten, waren plötzlich alle hellwach. „Alles schwarz“, hörte man, oder auch „Schon wieder ein Boot gekentert, welche Nummer?“. Was für die Segler purer Stress und kräftezehrendes Ringen mit dem Wind, war für die Zuschauer beste Unterhaltung. Kein Wunder, dass die FD-ler nach der ersten, stürmischen Wettfahrt erst einmal eine kleine Verschnaufpause in einer Pöhler Bucht einlegten, sodass die gesamte Flotte vom Vereinsgelände des SSVEP aus nicht mehr zu sehen war. „Was treiben denn die in der Bucht?“, fragten mehrere der An-Land-Gebliebenen. Als das voll beladene Verpflegungsboot sichtbar wurde, war alles klar.

Insgesamt drei Wettfahrten konnten am Samstag bei gleichbleibend stark böigem Wind gesegelt werden. Kein Wunder, dass sich der eine oder andere Segler wie durch die Mangel gedreht fühlte. Der Ausspruch „Bis auf die Badeeinlagen hat es sogar Spaß gemacht“, sprach Bände. Den Berliner Sportfreunden machte der Wind am wenigsten aus. Souverän setzten sich die Teams Bogumil/Lisken 1. und Lechler/Salow 2. gegen die Rostocker Borowski/Borowski 3. und ihre Mitstreiter durch. Den Abend ließen dann Segler, Angehörige und Gäste mit Fußball-EM, Musik von DJ Tomray und Cocktails sowie härteren Spirituosen aus dem traditionellen Barwagen ausklingen.

So stürmisch der Samstag auch verlief, so ruhig ging es dann am Sonntag zu. Der Wind hatte keine Lust mehr und machte komplett schlapp. Sonntag = Ruhetag: Es kam keine Sonntagswettfahrt mehr zustande. Es war wie immer eine gelungene Veranstaltung. Der SSVEP freute sich über die rege Teilnahme an der Regatta (20 gestartete Boote) und besonders über einige neue Teams, die bisher noch nie dabei gewesen sind. Dank geht an alle fleißigen Helfer an Land und auf dem Wasser, die die Durchführung der Regatta überhaupt erst möglich gemacht haben. Bis zum nächsten Jahr!

 
Landesmeisterschaft FD 2011
Geschrieben von: Klaus-Dieter   

Die Landesmeisterschaft der FD-Segler 2011

 

Die Landesmeisterschaft der Segler in der Klasse Flying Dutchman ist Geschichte. Von

den 21 gemeldeten Booten gingen 19 an den Start. Ein übersichtliches Feld, jedoch mit

starken Seglern. So waren 9 Crews bei den Weltmeisterschaften in Italien am Start und mit

Dirk Bogumil / Michael Lisken gingen die deutschen Vizemeister 2011 und gleichzeitigen

Titelverteidiger ins Rennen. Als starke Konkurrenten galten beispielsweise Herrmann/

Hermenau, Jambor/Schreiber, Keil/Descher, Lechler/Salow oder Albert/Albert.

Im Feld der „Alten Haudegen“ waren erfreulicherweise auch zwei Boote mit Nachwuchsleuten.

Felix Albert/Philipp Hartkopf (SSVEP) und Helfried Haupt/Andrei Panse (YC-M) konnten

am Ende noch nicht mit den Spitzenbooten mithalten, zeigten aber durchaus gute Leistungen.

 

Organisatorisch war die Meisterschaft wieder sehr gut vorbereitet und unter Leitung des

Wettfahrtleiters Günter Weller gilt der Wettfahrtleitung, den Schiedsrichtern und Helfern ein

großes Lob.

Die Windverhältnisse waren am Samstag gut und so konnten 3 Wettfahrten gesegelt werden.

Der Sonntag zeigte sich von seiner regnerischen Seite und der Wind schwächelte zusehends.

Durch eine Verkürzung rettete man noch einen Lauf und so ging ein Streicher in die Wertung.

 

Am Ende setzten sich die Favoriten um den Titel durch. Die Besatzung Bogumil/Lisken

(SVR/SLRV) gewannen mit der Idealpunktzahl 3 vor Lechler/Salow (YCBG/YCBG) und

Herrmann/Hermenau (YCBG/BTB).

Beste Vogtländer wurde die Besatzung Albert/Albert vom Segelsportverein Einheit, Platz 6.

 


 
Blaues Band 2011 für Hartgesottene

Das Blaue Band 2011 war wirklich nichts für Weicheier und wird allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben. Denn dass am 30. Juli Temperaturen um die 10°C und Dauerregen vorherrschen, ist doch nicht alltäglich. Jetzt könnten einige sagen, es lag an Wettfahrtleiter Rolf, der den Wettergott zu seiner ersten Regatta als WFL nicht ausreichend bezirzt hat. Übrigens hat er seine Sache richtig gut gemacht und mit einigen Neuerungen die Alteingesessenen ganz schön verblüfft. Oder lag es vielleicht am DJ, der uns versprochen hatte, einen Koffer voller Sonne mitzubringen und ihn aber leider nicht geöffnet hat.

Nun ja, der Schuldige wird sich wohl nicht zu erkennen geben, aber es war trotzdem ein sportliches, wettfahrtreiches Wochenende. Der Wind hat uns nicht im Stich gelassen und am Samstag vier Wettfahrten für die Laser Radial Segler bzw. drei für die anderen ermöglicht. Am Abend wurde der Regen mit leckeren Speisen und Getränken und einem wirklich gutgelaunten DJ einfach weggezaubert. Klaus hatte wieder Mühe, um 2.00 Uhr die fantastische Stimmung zu unterbrechen und den Musiker zum Aufhören zu bewegen.

Am Sonntag dann hatte auch der Wind die Schnauze voll und streikte. Exakt fünf vor Zwölf gab deshalb der WFL das Signal zum Ende der Regatta.

Besonders erwähnenswert sind die Ergebnisse der zwei jüngsten Teilnehmer unseres Vereins. Denn mit Isabel Keil können wir erstmals, nach Felix Albert, wieder den Landesjugendmeister im Laser Radial feiern. Und auch Mewes Wieduwild wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann souverän bei den Opti´s. Nochmal herzlichen Glückwunsch an die beiden.

Der Vorstand bedankt sich bei allen Mitgliedern, Helfern, Partyservice Hörl und allen Sponsoren.

Bis zum nächsten Jahr

Euer SSVEP

 
Endstand FD IDM Schluchsee
Freitag, 22. Juli 2011 um 20:01 Uhr

So nun ist die IDM auch schon wieder vorbei. Im 7. und zugleich letzten Rennen konnten sich unsere beiden Boote leider nicht mehr verbessern. Es ist also bei den Plätzen 13 für Karsten und Frank und 18 für Wolle und Jens geblieben.

Herzlichen Glückwunsch an die neuen deutschen Meister Kai Uwe Lüdtke und Kai Schäfers. Platz 2 ging an Dirk Bogumil und Michael Lisken und der 3. Platz an Stefan Beichl und Ralph Aicher. Auch diesen beiden Besatzungen herzlichen Glückwunsch.

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 18. Juni 2012 um 19:02 Uhr
 
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